Radiosender, Sendungen, Moderatoren früher und jetzt aus Karlsruhe , Baden-Württemberg , der Pfalz , und Frankreich
Donnerstag, 28. Mai 2026
Die Geschichte von Radio Drops nochmal erzählt mit Hilfe von Copilot KI
Radio Drops
Wie ein Clubsender aus Kehl‑Goldscheuer zur Radiokultmarke des Oberrheins wurde.
Als Anfang 1987 im Straßburger Hafen ein kleines, improvisiertes Studio seinen Betrieb aufnahm, ahnte niemand, dass hier ein Kapitel Radiogeschichte beginnen würde. Radio Drops, der Sender der Großraumdiscothek Super Drops in Kehl‑Goldscheuer, wurde innerhalb weniger Monate zu einer Stimme der Region – roh, frei, grenzüberschreitend und voller Energie. Ein Radioprojekt, das nicht nur Musik spielte, sondern ein Lebensgefühl transportierte.
Ein Sender zwischen Hafen, Club und Europaparlament
Radio Drops startete auf 107,7 MHz, nachdem man den Straßburger Sender Chanel Radio übernommen hatte. Die Frequenz reichte weit über die Grenze: von Straßburg über Kehl bis tief nach Südbaden. Mitte 1987 folgte ein zweiter Sender auf 105,9 MHz, rund 1 kW stark, auf französischer Seite bei Wissembourg – ein strategischer Punkt, der den Raum Karlsruhe erschloss.
Die ersten Sendungen entstanden in einem alten Hafengebäude im Straßburger Stadtteil Rheinau. Später zog man in ein Studio im Orangerie‑Garten / Europe Center, nur wenige Schritte vom Europaparlament entfernt. Ein Piratensender im Schatten der europäischen Politik – diese Mischung aus Improvisation und Internationalität war typisch für die Radiolandschaft der 80er am Oberrhein.
Mehr als ein Radiosender – ein eigenes Universum
Zum Super‑Drops‑Kosmos gehörten:
der Drops‑Speisewagen,
das Plattengeschäft Drops Records,
und die legendäre rollende Disco, die in Hallen von Durlach bis Berghausen gastierte.
Radio Drops war kein Programm, das man nebenbei hörte. Es war ein Erlebnis, ein Nachtleben auf UKW, ein Soundtrack für eine Region, die zwischen Frankreich und Deutschland ihren eigenen Rhythmus fand.
Die Stimmen, die Radio Drops prägten
Commander Tom
DJ im Super Drops, Produzent, Szene‑Ikone. Mit „And the Rap Goes On“ und „Last Night Rap“ schaffte er es in die Charts. Später wurde er weltweit als Techno‑DJ bekannt („Are Am Eye“).
Commander Tom ist inzwischen verstorben, doch sein Einfluss auf die Club‑ und Radiokultur der Region bleibt ungebrochen.
Sandy (Sandra Leske)
Von Radio Drops zu Euroradio 106,8, später Radio Ladies First. Heute bei Hitradio Ohr und Schwarzwaldradio – und damit weiterhin in Karlsruhe via DAB+ präsent.
Uwe Carsten
Ebenfalls heute bei Hitradio Ohr und Schwarzwaldradio zu hören – eine der vertrauten Stimmen der Region.
Garry Braston
Einst Euroradio, Ladies First, Chart Radio.
Heute mit eigener Show bei Schwarzwaldradio, wo er seine Radiowurzeln hörbar weiterlebt.
Nico Kiesel
Von Euroradio zu Euroradio Freiburg, heute erfolgreicher Agenturinhaber.
Alex F., Kurt Keiler, Mino, Rachel, Ralph, DJ Zeus, Klaus, Penny aus Karlsruhe
Ein Mosaik aus DJs, Moderatoren und Szene‑Menschen, die Radio Drops zu dem machten, was es war: ein vibrierendes, unperfektes, echtes Radioprojekt.
Radio Drops und Euroradio Powerplay – die zwei Kultpole des Oberrheins
Am Oberrhein galten Radio Drops und Euroradio Powerplay als die beiden großen Kultsender – und sie bleiben es bis heute.
Drops war der Club, die Nacht, die Szene.
Euroradio Powerplay war die Hallendisco eben Charly 2000
Gemeinsam prägten sie eine Radiokultur, die bis heute nachhallt.
Das Ende – und das Weiterleben
Wie viele nicht lizenzierte Sender in Frankreich wurde Radio Drops Ende der 80er geschlossen. Doch das Projekt lebt weiter:
in Erinnerungen
in alten Mitschnitten
in Clubs, die ihren Sound wiederentdecken
in Moderatoren, die dort ihre Wurzeln haben
und in einer Radiokultur, die ohne Drops anders aussehen würde
und bei www.laut.fm/euroradio 6.00-18.00 Uhr Euroradio Powerplay.18.00-6.00 Uhr Radio Drops
mit Orginal Jingles und den Sound von damals
Radio Drops bleibt – auch 2025 – ein Stück Oberrhein‑Mythos. Ein Sender, der nie offiziell war, aber für viele offizieller als alles andere.
Fotos Studio Radio Drops und andere
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