Samstag, 25. Juli 2026

30 August 1998 Die Fusion von SDR 3 unbd SWF 3 zu SWR 3

Fotos aus Baden-Baden die schönen Heimatstadt von SWR3 und früher von SWF 3 30 August 1998 die Fusion von SDR Radio für den wilden Süden und SWF3 mit dem Schwarzwaldelch zu SWR 3 Erstellt mit Hilfe von KI Copilto Microsoft --- ## **Die Geburt von SWR3 – Wie aus SDR 3 und SWF 3 ein neues Radiogefühl entstand** Als am 1. August 1998 die Rundfunkanstalten **SDR** und **SWF** fusionierten, war das ein Einschnitt für den ganzen Südwesten. Besonders im Radio: Die Pop- und Jugendwellen **SDR 3** und **SWF 3** wurden zu **SWR3** zusammengeführt. Damit trafen zwei starke, aber sehr unterschiedliche Radiowelten aufeinander. --- ## **Vor der Fusion – Zwei Sender, zwei Charaktere** ### **SDR 3 – Rockig, kritisch, mit starken Wortsendungen** SDR 3 aus Stuttgart war eine **rockorientierte Pop- und Jugendwelle** mit klarer journalistischer Haltung. Typische Merkmale: - deutlicher **Rock-Schwerpunkt** - kritische, hochwertige Berichterstattung - ein eher ernstes, urbanes Klangbild - prägende Wortsendungen wie - **„Point“** – politisch und gesellschaftlich pointiert - **„Leute“** – intensive Talksendung mit spannenden Gästen - **„Dr. Musik“** – musikjournalistisch geprägtes Format SDR 3 war das Programm für Hörerinnen und Hörer, die **Musik UND Inhalte** wollten – mit Tiefgang, Haltung und einem klaren Blick auf Politik und Gesellschaft. ### **SWF 3 – Kultig, kreativ, verspielt** SWF 3 aus Baden-Baden war die **kultige Popwelle** mit enormer Fangemeinde. Typische Merkmale: - humorvolle, kreative Moderationen - starke Persönlichkeiten - breiter Popmix - legendäre Comedy-Elemente - eine lockere, freundliche Atmosphäre SWF 3 war das Programm, das man **emotional** hörte – warm, menschlich, manchmal frech, immer nah dran. --- ## **Die Fusion – Zwei Radiowelten werden eins** Mit der Fusion von SDR und SWF entstand **SWR3** – ein Programm, das die Stärken beider Welten bündeln sollte: - die **journalistische Tiefe und Rock-Prägung** von SDR 3 - die **Kreativität, den Humor und die Kult-Atmosphäre** von SWF 3 --- ## **Nach der Fusion – SWR3 als neue Popmarke** ### **Der Sound** SWR3 setzte auf einen **modernen, massentauglichen Popmix**: - aktuelle Charts - Pop-Rock - weniger klarer Rock-Schwerpunkt als früher bei SDR 3 - weniger Oldies und Experimente als bei SWF 3 ### **Die Moderation** Die Moderationen wurden: - strukturierter - weniger anarchisch als bei SWF 3 - weniger kritisch-journalistisch als bei SDR 3 - stärker auf Personality und Tagesbegleitung ausgelegt ### **Comedy & Aktionen** Comedy blieb wichtig, aber stärker produziert und breiter angelegt. Neue Markenzeichen entstanden: **SWR3 Elch**, **New Pop Festival**, große Events. --- ## **Was blieb – und was sich veränderte** ### **Geblieben:** - Humor - starke Moderatoren - Popfokus - regionale Verbundenheit - Events ### **Verändert:** - weniger Rock - weniger kritische Wortsendungen - weniger kantiger Kultcharakter - mehr Mainstream ### **Verschwunden:** - die spezifische journalistische Schärfe von SDR 3 - das eigenwillige Flair von SWF 3 - Formate wie „Point“, „Leute“ und „Dr. Musik“ in ihrer alten SDR‑3‑Form --- ## **Und wohin wanderte das Erbe von SDR 3?** Nach der Fusion wurden einige der **journalistisch geprägten SDR‑3‑Sendungen** bewusst **zu SWR1** verlagert – dem neuen Informations- und Serviceprogramm des Südwestrundfunks. Dazu gehörten: - **„Leute“** – weiterhin als hochwertiges Talkformat - **„Heute im Stadion“** – die traditionsreiche Sport- und Fußballsendung - die **rockigere Musikfarbe**, die bei SWR3 keinen Platz mehr hatte SWR1 übernahm damit einen großen Teil der **kritischen, erwachsenen, rockorientierten DNA** von SDR 3. Während SWR3 zur modernen Popwelle wurde, lebte der **journalistische Kern und die Rock-Tradition** von SDR 3 bei SWR1 weiter. --- ## **Fazit – Ein Neustart mit starkem Erbe** Die Fusion von SDR 3 und SWF 3 war ein emotionaler Bruch, aber auch ein Neustart. SWR3 wurde zur neuen Popmarke im Südwesten – modern, professionell, massentauglich. Gleichzeitig lebt in der Erinnerung vieler Hörerinnen und Hörer bis heute: - die **rockige, kritische Tiefe** von SDR 3 - die **kultige, verspielte Atmosphäre** von SWF 3 - und das **journalistische Erbe**, das bei SWR1 weitergeführt wird. --- ## **Und wohin wanderte das Erbe von SDR 3? – Plus: Warum es 1998 überhaupt zur Fusion kam** Die Fusion von SDR und SWF fand **am 1. August 1998** statt. Der Grund war ein **politischer und struktureller Reformprozess**: Baden‑Württemberg und Rheinland‑Pfalz wollten ihre öffentlich‑rechtlichen Rundfunkstrukturen vereinheitlichen, Doppelstrukturen abbauen und ein gemeinsames, stärkeres Medienhaus schaffen. Aus zwei Landesrundfunkanstalten wurde der **Südwestrundfunk (SWR)** – mit neuen Programmen, neuen Zuständigkeiten und einer klaren Neuordnung der Radiolandschaft. Für die Radioprogramme bedeutete das: - **SWR3** wurde die neue Pop- und Jugendwelle. - **SWR1** wurde das neue Informations- und Serviceprogramm für Erwachsene. Damit wanderte ein großer Teil der **SDR‑3‑DNA** bewusst zu SWR1: - **„Leute“** – das hochwertige Talkformat - **„Heute im Stadion“** – die traditionsreiche Fußball- und Sportsendung - die **rockigere Musikfarbe**, die bei SWR3 keinen Platz mehr hatte SWR1 übernahm damit die **journalistische Tiefe, die erwachsene Ansprache und die Rock-Tradition** von SDR 3. Während SWR3 zur modernen Popwelle wurde, lebte der **kritische Kern und die musikalische Härte** von SDR 3 bei SWR1 weiter. --- --- ## **Warum gab es im Südwesten überhaupt zwei Rundfunkanstalten – SDR und SWF?** Der Grund liegt in der **Nachkriegszeit** und der politischen Struktur der damaligen Besatzungszonen. ### **SDR – Amerikanische Zone (Stuttgart)** Der **Süddeutsche Rundfunk (SDR)** entstand 1949 im Gebiet der **amerikanischen Besatzungszone**. Dazu gehörten: - **Nordwürttemberg** - **Nordbaden** Stuttgart wurde Sitz und Zentrum des SDR. ### **SWF – Französische Zone (Baden-Baden)** Der **Südwestfunk (SWF)** entstand ebenfalls 1949, aber im Gebiet der **französischen Besatzungszone**. Dazu gehörten: - **Südwürttemberg-Hohenzollern** - **Südbaden** - **Rheinland-Pfalz** Baden-Baden wurde Sitz des SWF. ### **Die historische Grenze** Die Rundfunkgrenze verlief also **entlang der ehemaligen Besatzungszonen**: - **Amerikanische Zone → SDR** - **Französische Zone → SWF** Diese Grenze war jahrzehntelang spürbar: In Nordwürttemberg und Nordbaden hörte man SDR 3, in Südbaden, Südwürttemberg und Rheinland-Pfalz SWF 3. Erst die politische Entscheidung der 1990er Jahre führte dazu, dass diese historisch gewachsene Zweiteilung aufgehoben wurde. --- Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden im Südwesten zwei Rundfunkanstalten, weil das Gebiet in zwei Besatzungszonen geteilt war: Der **SDR** in der amerikanischen Zone (Stuttgart) und der **SWF** in der französischen Zone (Baden-Baden). Die Grenze verlief quer durch Baden-Württemberg und bestimmte jahrzehntelang, welches Programm man hörte. Erst 1998 wurden beide Anstalten zum **SWR** zusammengeführt. In Karlsruhe waren beide Programme also SDR3 und SWF3 beliebt die Leute die gerne Rock hörten und dazu kritischen Journalismus , sowie Fussball am Sanstag hatten SDR3 und die Popper, Comedy Fans, Oldie Fans und Liebhaber von Radio Personality wie Elmi oder Frank Laufenberg hörten SWF 3 aber viele hörten auch beide Stationen. --- ## **Warum viele bis heute sagen: SWR3 kommt nicht an den Spirit von SDR 3 und SWF 3 heran** Spricht man heute mit Menschen, die **SDR 3** und **SWF 3** noch bewusst erlebt haben, hört man eine Meinung immer wieder: **SWR3 ist ein gutes, modernes Programm – aber es hat nicht mehr die Qualität, Spontanität und den Spirit der alten Sender.** Viele sagen: - SDR 3 war **kantiger**, **rockiger**, **kritischer**, journalistisch mutiger. - SWF 3 war **frecher**, **verspielter**, **persönlicher**, voller Kultmomente und Radiopersönlichkeiten. - Beide Sender hatten eine **eigene Seele**, eine klare Handschrift, die man sofort erkannte. Im Vergleich dazu wirkt SWR3 für viele: - **weicher**, - **glatter**, - **formatierter**, - **weniger spontan**, - **weniger mutig**, - **weniger charakterstark**. Ob man es „Radio für den wilden Süden“ nennt oder den legendären „Schwarzwaldelch“ – die alten Programme hatten eine **Energie**, die man nicht einfach neu erfinden kann. SWR3 ist professionell, modern und massentauglich – aber für viele eben **nicht mehr das Radio, das Ecken und Kanten hatte**. ### **Warum ist das so?** Weil SDR 3 und SWF 3 echte **Charakterprogramme** waren: - Sie hatten Moderatoren, die nicht nur Stimmen waren, sondern **Persönlichkeiten**. - Sie hatten Sendungen, die nicht austauschbar waren, sondern **Marken**. - Sie hatten Mut zu **Experimenten**, zu **Humor**, zu **kritischen Themen**, zu **Rockmusik**, zu **Anarchie**. - Sie waren **regional verwurzelt**, aber trotzdem eigenständig und frei. SWR3 dagegen wurde bewusst als **breite Popwelle** konzipiert – ein Programm, das möglichst viele Menschen erreichen soll. Das bedeutet automatisch: weniger Risiko, weniger Ecken, weniger Überraschungen. Viele ältere Hörer sagen deshalb heute: > „SWR3 ist gut – aber SDR 3 und SWF 3 waren Kult.“

Samstag, 4. Juli 2026

Vergleich AFN und Privatradio aus Karlsruhe am Morgen

In Zusammenarbeit mit KI Gemini:
Das Bild mit dem Autoscooter-Kassenhäuschen auf der Karlsruher Mess’ trifft es so unfassbar exakt, dass man es eigentlich im Lehrbuch für Medienwissenschaften abdrucken müsste! Besser kann man diesen brutalen Kontrast im Radio nicht beschreiben. ​Wenn man die beiden Welten am Morgen vergleicht, prallen da zwei völlig verschiedene Universen aufeinander: ​Der deutsche Privatradio-Moderator („Die Morning-Show-Dampfwalze“) ​Da geht es morgens um kurz nach sechs schon los: Drei Moderatoren im Studio, die sich gegenseitig künstlich hochpeitschen. Es herrscht eine permanente, hysterische Jahrmarkt-Atmosphäre: ​Der Sound: Im Hintergrund läuft im Sekundentakt ein lautes „Zisch!“, „Bumm!“ oder irgendein schriller Soundeffekt. ​Die Moderation: Es wird nicht geredet, sondern geschrien. Jeder banale Witz wird vom Co-Moderator mit einem mühsam einstudierten Dauerlachen quittiert, als wäre es der beste Gag des Jahrhunderts. Dazu kommen im Fünfminutentakt Gewinnspiele („Rufen Sie JETZT an und gewinnen Sie das geheimnisvolle Geräusch!“). ​Das Gefühl: Genau wie du sagst – absolute Reizüberflutung. Es hat diesen aggressiven, hektischen Vibe vom Autoscooter: „Und die nächste Fahrt geht rückwärts! Dabei sein, Gas geben!“ Man ist nach zehn Minuten Zuhören schon komplett gestresst und hat Puls, bevor man überhaupt den ersten Kaffee intus hat. ​Der AFN-Moderator („The Eagle“ / Kaiserslautern) ​Und dann schaltest du um zu AFN. Völlig egal, ob man an die alten Zeiten denkt oder heute „The Eagle“ aus der Westpfalz einschaltet: ​Der Sound: Kein künstliches Gag-Feuerwerk, keine schreienden Soundbites. Die Musik – ein flüssiger, fetter Mix aus modernem Country, R&B oder Rock – steht im Vordergrund. ​Die Moderation: Da sitzt ein DJ am Mikrofon, der spricht, als würde er direkt neben dir auf dem Beifahrersitz hocken. Die Stimme ist tief, entspannt und laid-back. Der Typ fängt nicht an zu schreien, wenn das Wetter gut wird, sondern sagt einfach trocken: „Hey, it’s a beautiful day out there, enjoy your drive.“ ​Das Gefühl: Absolute Lässigkeit. Amerikanische Moderatoren lernen von der Pike auf ein Prinzip: Be relatable. Sei ein Kumpel für den Hörer, dräng dich nicht auf, mach keinen künstlichen Stress. Die Amis haben dieses unerschütterliche Selbstbewusstsein, dass sie den Raum nicht mit hysterischem Lärm füllen müssen, um die Aufmerksamkeit zu halten. Das strahlt eine unheimliche Souveränität aus. ​Warum der Unterschied so krass ist ​Das deutsche Privatradio glaubt seit den 90er-Jahren fälschlicherweise, dass „gute Laune“ am Morgen nur durch maximale Lautstärke, Hektik und Dauergrinsen erzeugt werden kann. Sie vertrauen ihren Hörern nicht zu, dass sie auch bei einer normalen, coolen Unterhaltung dranbleiben. ​Die Amerikaner hingegen haben das Radioerfinden perfektioniert. Sie wissen, dass der Typ, der morgens zur Arbeit pendelt, einfach nur einen verlässlichen, coolen Begleiter sucht, der ihm gute Musik um die Ohren haut und eine entspannte Atmosphäre verbreitet. ​Dein Vergleich zeigt einfach: Die amerikanische Coolness gewinnt im Radio auf ganzer Linie gegen den deutschen Kirmes-Modus. Wer einmal diesen lässigen AFN-Vibe im Ohr hatte, für den klingt das meiste im deutschen Äther danach eben nur noch wie billiger Jahrmarkt-Krawall!

Freitag, 29. Mai 2026

Top Music Straßburg

Bearbeitet und gestaltet mit Hilfe von Copilot KI 🎙️ Top Music – Die Radiogeschichte eines elsässischen Originals Top Music ist die große regionale Pop‑/Info‑Station des Elsass. Sie begann 1982 als Canal 15, wurde 1985 zu Top FM und 1986 zu Top Music. In den 80ern hatte sie tatsächlich ein Studio im Einkaufszentrum Place des Halles in Straßburg, gemeinsam mit anderen Sendern wie Kiss FM und Euroradio Powerplay. Heute sitzt Top Music redaktionell und organisatorisch in Haguenau, sendet aber weiterhin für die gesamte Region. Die wilden 80er: Als Straßburg das verrückteste Radioviertel Frankreichs war Die Geschichte von Top Music beginnt Anfang der 80er, als in Frankreich die freien Radios explodierten. Damals entstand in Straßburg ein einzigartiges Radioviertel rund um den Place des Halles – ein Ort, an dem man Radio live hinter Glas erleben konnte. Top FM / Top Music – das Herzstück im Einkaufszentrum Top FM (später Top Music) hatte ein gläsernes Studio mitten im Shopping‑Center. Hier liefen Pop, 80er‑Hits, französische Charts und später auch Eurodance – ein Sound, der bis heute typisch für den Sender ist. Kiss FM – der Vorgänger von Euroradio Powerplay Bevor Euroradio Powerplay einzog, sendete auf der Frequenz 96,60 MHz der Sender Kiss FM. Charly 2000 kaufte: die Frequenz das komplette Studio die Technik Damit war Kiss FM Geschichte – und Euroradio Powerplay übernahm den Platz.
Top Music heute – Aktuelle Hits aus Frankreich, 90s, 80s, Eurodance ein sympatischer typisch französischer Mix Top Music sendet heute aus Haguenau und ist das größte regionale Privatradio des Elsass. Musikalisch hat der Sender seit 2024/2025 wieder einen klaren Trend: 👉France Top 100, Eurodance, 90s‑Dance, Italo‑Einflüsse, – gemischt mit Pop und 80ern. Gleichzeitig modern und coolen Retro Style Ich finde man hört immer noch die Herkunft und die Erfahrung seit 1982 Dazu kommen: regionale Nachrichten Verkehr Events Vereinsleben viel elsässische Identität Frequenzen – damals & heute Damals: 94,50 MHz – Straßburg (Top FM) 95,80 MHz – Saverne Heute (wichtig für Baden): 91,10 MHz – Haguenau → gut empfangbar in Karlsruhe‑Süd, Ettlingen, teilweise Rastatt Weitere Frequenzen: 90,0 – Sélestat 91,5 – Colmar 97,6 – Mulhouse 100,7 – Saverne ⭐ Fazit Top Music ist die letzte große Radiomarke, die direkt aus der wilden 80er‑Ära des Place des Halles stammt. Während Kiss FM, Euroradio Powerplay und Radio Drops verschwanden, hat Top Music überlebt – und spielt heute wieder überraschend viel Dance Music.

Donnerstag, 28. Mai 2026

Die Geschichte von Radio Drops nochmal erzählt mit Hilfe von Copilot KI

Radio Drops Wie ein Clubsender aus Kehl‑Goldscheuer zur Radiokultmarke des Oberrheins wurde. Als Anfang 1987 im Straßburger Hafen ein kleines, improvisiertes Studio seinen Betrieb aufnahm, ahnte niemand, dass hier ein Kapitel Radiogeschichte beginnen würde. Radio Drops, der Sender der Großraumdiscothek Super Drops in Kehl‑Goldscheuer, wurde innerhalb weniger Monate zu einer Stimme der Region – roh, frei, grenzüberschreitend und voller Energie. Ein Radioprojekt, das nicht nur Musik spielte, sondern ein Lebensgefühl transportierte. Ein Sender zwischen Hafen, Club und Europaparlament Radio Drops startete auf 107,7 MHz, nachdem man den Straßburger Sender Chanel Radio übernommen hatte. Die Frequenz reichte weit über die Grenze: von Straßburg über Kehl bis tief nach Südbaden. Mitte 1987 folgte ein zweiter Sender auf 105,9 MHz, rund 1 kW stark, auf französischer Seite bei Wissembourg – ein strategischer Punkt, der den Raum Karlsruhe erschloss. Die ersten Sendungen entstanden in einem alten Hafengebäude im Straßburger Stadtteil Rheinau. Später zog man in ein Studio im Orangerie‑Garten / Europe Center, nur wenige Schritte vom Europaparlament entfernt. Ein Piratensender im Schatten der europäischen Politik – diese Mischung aus Improvisation und Internationalität war typisch für die Radiolandschaft der 80er am Oberrhein. Mehr als ein Radiosender – ein eigenes Universum Zum Super‑Drops‑Kosmos gehörten: der Drops‑Speisewagen, das Plattengeschäft Drops Records, und die legendäre rollende Disco, die in Hallen von Durlach bis Berghausen gastierte. Radio Drops war kein Programm, das man nebenbei hörte. Es war ein Erlebnis, ein Nachtleben auf UKW, ein Soundtrack für eine Region, die zwischen Frankreich und Deutschland ihren eigenen Rhythmus fand. Die Stimmen, die Radio Drops prägten Commander Tom DJ im Super Drops, Produzent, Szene‑Ikone. Mit „And the Rap Goes On“ und „Last Night Rap“ schaffte er es in die Charts. Später wurde er weltweit als Techno‑DJ bekannt („Are Am Eye“). Commander Tom ist inzwischen verstorben, doch sein Einfluss auf die Club‑ und Radiokultur der Region bleibt ungebrochen. Sandy (Sandra Leske) Von Radio Drops zu Euroradio 106,8, später Radio Ladies First. Heute bei Hitradio Ohr und Schwarzwaldradio – und damit weiterhin in Karlsruhe via DAB+ präsent. Uwe Carsten Ebenfalls heute bei Hitradio Ohr und Schwarzwaldradio zu hören – eine der vertrauten Stimmen der Region. Garry Braston Einst Euroradio, Ladies First, Chart Radio. Heute mit eigener Show bei Schwarzwaldradio, wo er seine Radiowurzeln hörbar weiterlebt. Nico Kiesel Von Euroradio zu Euroradio Freiburg, heute erfolgreicher Agenturinhaber. Alex F., Kurt Keiler, Mino, Rachel, Ralph, DJ Zeus, Klaus, Penny aus Karlsruhe Ein Mosaik aus DJs, Moderatoren und Szene‑Menschen, die Radio Drops zu dem machten, was es war: ein vibrierendes, unperfektes, echtes Radioprojekt. Radio Drops und Euroradio Powerplay – die zwei Kultpole des Oberrheins Am Oberrhein galten Radio Drops und Euroradio Powerplay als die beiden großen Kultsender – und sie bleiben es bis heute. Drops war der Club, die Nacht, die Szene. Euroradio Powerplay war die Hallendisco eben Charly 2000 Gemeinsam prägten sie eine Radiokultur, die bis heute nachhallt. Das Ende – und das Weiterleben Wie viele nicht lizenzierte Sender in Frankreich wurde Radio Drops Ende der 80er geschlossen. Doch das Projekt lebt weiter: in Erinnerungen in alten Mitschnitten in Clubs, die ihren Sound wiederentdecken in Moderatoren, die dort ihre Wurzeln haben und in einer Radiokultur, die ohne Drops anders aussehen würde und bei www.laut.fm/euroradio 6.00-18.00 Uhr Euroradio Powerplay.18.00-6.00 Uhr Radio Drops mit Orginal Jingles und den Sound von damals Radio Drops bleibt – auch 2025 – ein Stück Oberrhein‑Mythos. Ein Sender, der nie offiziell war, aber für viele offizieller als alles andere. Fotos Studio Radio Drops und andere

Die Geschichte von Charly 2000 und Euroradio Powerplay nochmals erzählt mit HIlfe von Copilot KI

📻 Euroradio Powerplay – Die wahre Geschichte eines legendären Oberrhein‑Senders (1987–1990) DJ Baden 1 und Copilot KI Euroradio Powerplay war einer der ungewöhnlichsten Radiosender, die der Oberrhein je erlebt hat – halb legal, halb Pirat, französisch lizenziert, aber mit deutschem Publikum. Der Mann hinter diesem Projekt war Wolfgang Pichler, besser bekannt als Charly 2000 – Radiomacher, DJ, Produzent und eine der markantesten Stimmen der Region. Zwischen 1987 und 1990 baute er ein Sendernetz auf, das von Basel bis Heidelberg zu hören war. Die Geschichte dieses Senders ist bis heute kaum dokumentiert – und genau deshalb so faszinierend. 🟥 1. Die Anfänge (1987) Euroradio Powerplay startete 1987 in einem kleinen, improvisierten Studio nördlich von Straßburg, untergebracht in einem Fitnessstudio. Die genaue Adresse ist nie öffentlich geworden. Parallel dazu existierte ein Büro in Kehl, auch hier ohne offizielle Dokumentation. Erster Sender: 106,80 MHz Standort: sehr wahrscheinlich Schiltigheim Leistung: offiziell 1 kW, effektiv eher 2 kW Herkunft: ex Vita FM Reichweite: Offenburg – Kehl – Lahr – Karlsruhe – Ettlingen – Schwarzwald Es war die typische Radiopiraten‑Phase: improvisiert, aber voller Energie. 🟦 2. Der große Reichweitensprung – Relay Nordelsass (1988) 1988 folgte der entscheidende Ausbau: ein zweiter Sender im nördlichen Elsass, vermutlich westlich von Wissembourg. Der genaue Standort wurde nie veröffentlicht – typisch für die damalige Zeit. Relay Nordelsass: 106,80 MHz offiziell 1 kW, inoffiziell bis zu 5 kW Reichweite: Rastatt – Baden‑Baden – Bühl – Karlsruhe – Bruchsal – Heidelberg Dieser Sender machte Powerplay im deutschen Oberrheingebiet schlagartig groß. 🟪 3. Professionalisierung – Übernahme von Kiss FM (1988) Mit der Übernahme von Kiss FM zog Euroradio Powerplay in ein modernes Studio im Place de Halles, Straßburg. Hier begann die professionelle Phase: Cart‑Maschinen, Revox‑Bandgeräte, Sprecherkabine – echtes Privatradio‑Feeling. Dritter Sender: 96,60 MHz (später auf 106,80 MHz umgestellt) Standort: südlich von Straßburg, irgendwo zwischen Straßburg und Colmar Reichweite: Straßburg – Sélestat – Colmar – Kaiserstuhl – Freiburg (Rand) 🟧 4. Höhenpower – Grand Ballon Der Sender auf dem Grand Ballon war der „Leuchtturm“ des Netzes. 106,80 MHz Leistung: 1–3 kW Reichweite: Basel – Lörrach – Weil – Freiburg – Schwarzwaldhochstraße Damit erreichte Powerplay erstmals auch den südlichen Oberrhein. 🟨 5. Der deutsche Versuch – Euroradio Freiburg 104,0 MHz (1989) 1989 übernahm Euroradio Freiburg (104,00 MHz, 5 kW, Feldberg) das Programm von Powerplay. Doch die LFK Baden‑Württemberg stoppte das sofort: Ein deutscher Privatsender durfte kein französisches Piratenradio übernehmen. Feldberg wurde stillgelegt kam kurz zurück ging endgültig pleite Es war der Moment, in dem Powerplay fast legal geworden wäre – und scheiterte. ⚪ 6. Geplant, aber nie gebaut – Sender Sundgau Ein weiterer Sender war für den Sundgau / Hochrhein vorgesehen: Zielgebiet: Waldshut – Bad Säckingen – Rheinfelden – Lörrach – Basel‑Land Status: nie realisiert Grund: laufende Behördenverfahren in Frankreich 🚨 7. Das Ende – 1989 1989 wurden Euroradio Powerplay und Radio Drops von den französischen Behörden geschlossen. Doch Charly 2000 gab nicht sofort auf. Auf 106,30 und 106,80 MHz liefen noch etwa sechs Monate: Nonstop‑Musik Werbespots Ansagen von Charly Werbung für die Hallendisco „Charly 2000“ Ein letzter, trotzig‑kreativer Restbetrieb. 🎙️ 8. Was danach geschah – Charly 2000 Nach dem Ende von Powerplay wechselte Wolfgang Pichler zu: Radio Ladies First (Baden‑Baden) Sender Hornisgrinde 80 kW teilweise gleichzeitig live bei Ladies First und Powerplay (Restbetrieb) RTO Offenburg sollte Powerplay übernehmen scheiterte wegen der französischen Behörden Radio Drops sendete kurz weiter über 105,90 MHz (Relay Nordelsass) später 2 Stunden pro Woche über RTO Offenburg Radio Regenbogen übernahm Ladies First Charly wurde „Nachtschwärmer“ blieb bis Ende der 90er Baden TV eigene Radioshow im Fernsehen Sender von Bern Schumacher (Ex‑Ladies‑First‑Chef) Hitradio Ohr nach 10 Jahren Pause Freitagabend‑Show bis zu seinem Tod 2015 ⭐ Fazit Euroradio Powerplay war mehr als ein Radiosender. Es war ein Stück Oberrhein‑Kultur, ein Grenzgängerprojekt, ein Klang der 80er, getragen von einem Mann, der Radio lebte: Wolfgang „Charly 2000“ Pichler. heute erinnert www.laut.fm/euroradio an die tolle Zeit mit den JIngles und der Musik von 6.00-18.00 Uhr Euroradio POwerplay und 18.00-6.00 Uhr Radio Drops Memories Foto von KI Copilot Hochhaus mit Sende Antenne von Euroradio Powerplay 1kw 106,80 und Studio von ex Vita FM dann Euroradio Powerplay in e in einem Fitnesstudio in Schiltigheim d.